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Das perfekte Familienauto: Tipps für Eltern auf Autosuche

Rationale Autos liegen überhaupt nicht im Trend. Die Werbung der Autohersteller funktioniert bestens: Wer etwas auf sich hält, fährt besonders auffällige oder leistungsstarke Fahrzeuge. Allerdings ist es nicht immer möglich, mit einem Cabrio oder Sportwagen unterwegs zu sein. Am deutlichsten bekommen dies frisch gebackene Eltern zu spüren. Spätestens wenn der erste Nachwuchs da ist, gilt es oft auf ein anderes Auto umzusteigen.

Die Suche nach dem passenden Familienauto ist alles andere als ein Kinderspiel. Viele Menschen tun sich schwer damit, was nicht sehr überrascht. Plötzlich gilt es bei der Fahrzeugwahl ganz andere Kriterien heranzuziehen. In diesem Beitrag zeigen wir, worauf es beim Auswählen einer „Familienkutsche“ ankommt.

Jede Familie hat andere Bedürfnisse

Zunächst gilt es sich darüber klar zu werden, dass es das eine perfekte Auto für Familien nicht gibt. Jede Familie stellt an ihren Pkw vollkommen unterschiedlichste Anforderungen. Im Kern sind die folgenden Kriterien von Bedeutung.

AnzahlderFamilienmitglieder: Es dürfte jedermann einleuchten, dass eine Familie mit vier Kindern einen größeren Platzbedarf als eine dreiköpfige Familie hat. Je mehr Mitglieder die Familie zählt, desto größer sollte das Fahrzeug sein.

ArtundUmfangderNutzung: Jede Familie nutzt ihre Fahrzeuge ganz unterschiedlich. Einige gehen damit am Wochenende lediglich einkaufen, andere sind wiederum täglich damit unterwegs und müssen ggf. sogar weitere Strecken zurücklegen.

Beispiele für Familienautos

Es gibt einige Fahrzeugklassen, die sich unter Familien als klare Favoriten etabliert haben. Im folgenden Überblick werden die einzelnen Klasse mitsamt ihrer Stärken und Schwächen vorgestellt.

Kombi

Der Kombi ist und bleibt der Klassiker unter den Familienautos. Beliebt ist er vor allem deshalb, weil er zwar eine Menge Stauraum bietet, aber vergleichsweise alltagstauglich ist. Im Grunde fährt sich ein Kombi wie ein normaler Pkw. Gerade im dichten Stadtverkehr weiß er mit einem hohen Komfort zu beeindrucken. Dasselbe gilt für die Suche nach Parkplätzen: Mehr Agilität geht nicht.

SUV

Längst ist das SUV auch bei Familien sehr beliebt. Kein Wunder, immerhin wird ein beeindruckender Komfort geboten. Das Platzangebot ist gut und zudem steht viel Stauraum zur Verfügung. Die Alltagstauglichkeit gilt ebenfalls als hervorragend, zumal es ergänzende Punkte beim Status gibt. Dem steht wiederum der Preis gegenüber. Die Haushaltskasse muss schon gut gefüllt sein, damit ein SUV als Familienauto infrage kommt.

Van

Sobald es um das Raumangebot geht, ist der Van nicht zu übertreffen. Selbst die größten SUVs müssen hier die Segel streichen. Der Komfort im Fahrzeuginnern könnte nicht besser sein. Kein Wunder, dass Familienvans ungemein beliebt sind. Perfekt sind sie allerdings nicht. Aufgrund ihrer großen Dimensionen sind sie im Verkehr nicht ganz so leicht zu steuern. Vor allem die Suche nach Parkplätzen kann für so manchen Elternteil zur Herausforderung werden. Außerdem ist der Status kein besonders toller: Besonders Männern fällt es daher schwer, sich zum Kauf eines Vans durchzuringen.

An die Ausstattung denken

Nicht nur die Art des Fahrzeugs ist von Bedeutung. Ein ganz wichtigster Aspekt ist die Ausstattung, insbesondere im Hinblick auf das Interieur. So können z.B. ergänzende Staufächer ungemein praktisch sein, ebenso wie bereits eingelassene Heckrollos oder ähnliche Sonderausstattungen.

Zudem sollten Autokäufer unbedingt auf die Details achten. Es gibt z.B. Fahrzeuge, bei denen es nicht möglich ist, den Beifahrer-Airbag abzuschalten. In solch einem Fall wäre es nicht möglich, auf dem entsprechenden Sitz eine Babyschale zu verwenden.

Ein Gebrauchtwagen schont die Familienkasse

Egal ob Kombi, SUV oder Van: Als Neufahrzeuge sind diese Familienautos nicht immer günstig. Für etliche Eltern bedeutet dies, ganz tief in die Tasche greifen zu müssen. Andererseits ist es gar nicht immer erforderlich, unbedingt einen Neuwagen anzuschaffen. Wer sich für den Kauf eines Gebrauchten entscheidet, erzielt eine satte Ersparnis.

Sommerreifen richtig wählen: Tipps vom Profi

Meist ist es ab April möglich, von der Winterbereifung auf Sommerbereifung umzusteigen. Bei normalen Straßenverhältnissen sind Sommerreifen nämlich die bessere Wahl, unter anderem weil sie beim Bremsweg punkten. Außerdem nutzen sie sich weniger schnell ab und senken den Kraftstoffverbrauch.

Doch längst nicht immer kommt eine Montage der alten Reifen infrage. Sind sie älter als vier Jahre, empfiehlt sich grundsätzlich der Umstieg auf neue Reifen – vor allem um keine unnötigen Risiken einzugehen. Außerdem besteht das Risiko, dass die Profiltiefe nicht mehr genügt. Der Gesetzgeber schreibt in Deutschland zwar lediglich eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor, doch schon bei zwei Millimetern oder weniger sollten Autofahrer ihre Reifen wechseln.

Tipps zum Reifenkauf

Gerade bei den Sommerreifen ist es nicht ungewöhnlich, dass Kraftfahrer verstärkt auf den Preis achten. Gefragt sind preiswerte Reifen, damit die Haushaltskasse nicht unnötig belastet wird. Dabei muss auch die Sommerbereifung überzeugen. Wer billige Reifen erwirbt, geht oftmals unbewusst hohe Risiken ein. Ein gutes Beispiel sind nasse Fahrbahnen. Viele Billigreifen können darauf nicht überzeugen, weil sie lange Bremswege erfordern.

Besser ist es daher, sich bewusst für den Erwerb von Qualitätsreifen zu entscheiden. Gemeint sind Reifen, die sich im Test bewährt haben. Informationen über Testsieger sowie Reifen mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis sind beispielsweise in Automagazinen zu finden. Außerdem nehmen die einige Automobilclubs ebenfalls Tests vor.

Die guten Reifen sind nicht immer billig. Allerdings kommt es auch darauf an, bei welchen Reifenhändler der Kauf erfolgt. Wer Preise einzelne Reifenwerkstätten vergleicht, kann oft bares Geld sparen. Übrigens lohnt es sich, gleich mehrere Reifenmodelle in den Vergleich einzubeziehen. Wer sich z.B. eine Top-3 Liste erstellt und die Preise dieser Reifen vergleicht, wird garantiert günstig zuschlagen können.

Vom Erwerb gebrauchter Autoreifen ist hingegen abzusehen. Selbst wenn der Anbieter auf eine gute Profiltiefe verweist, weiß man als Käufer nie so genau, wie mit dem Reifen zuvor umgegangen wurde. Unter Umständen wurden sie schlecht gelagert, was sich negativ auf ihre Lebensdauer auswirkt.

Reifen richtig einlagern

Die Einlagerung ist ohnehin ein wichtiges Thema. Noch immer gibt es Autobesitzer, die ihre Reifen einfach in der Garage aufhängen und dort z.B. bei geöffnetem Tor dem Sonnenlicht aussetzen. Besser ist es, Reifen lichtgeschützt aufzubewahren, weil dies die Gummimischung schont. Reifenhändler bieten spezielle Tüten an, die als UV-Schutz dienen und daher keineswegs nur für den Transport der Reifen im Kofferraum gedacht sind. Im Übrigen muss die Einlagerung auch gar nicht zu Hause erfolgen. Die meisten Reifenhändler bieten solch einen Service überraschend günstig an. Nachfragen lohnt sich!