Diese Gebrauchtwagen fahren Sie ohne Wertverlust

Den meisten Menschen bereitet der Autokauf große Freude. Doch einige Käufer denken sehr rational und sehen im neuen Fahrzeug vor allem eines: Ein Objekt, das fortan erheblich an Wert verlieren wird. Dies ist leider wahr, Autos sind echte Geldvernichter. Vor allem Neufahrzeuge verlieren innerhalb kürzester Zeit stark an Wert.

Aber es geht auch anders. Es gibt Pkws, die nicht mehr günstiger werden, sondern im Wert sogar steigen. Wer nun an Oldtimer denkt, liegt nur bedingt richtig: Es gibt auch einige „moderne“ Fahrzeuge, die bereits im Wert zulegen. Attraktiv sind sie gleich aus zwei Gründen. Zum einen bietet sich die Chance, sie in einigen Jahren zum selben oder gar zu einem höheren Preis zu verkaufen. Zum anderen punkten sie mit einer hohen Alltagstauglichkeit.

Audi A2

Mit dem A2 hatte Audi den ganz großen Wurf geplant. Der kleine Pkw war seinerzeit ultra-modern und sollte die Zukunft des Automobils definieren. Allerdings war er auch teuer und fand wegen seines Designs kaum Zustimmung. Heute ist er hingegen gefragt, vor allem weil er dank seiner Alu-Karosserie gegen Durchrosten geschützt ist. Zudem stellen ihm Pannendienste und TÜV ein hervorragendes Zeugnis aus.

Ab ca. 4.000 Euro geht es los, preisliche Tendenz steigend. Einziger Nachteil des Fahrzeugs ist die schwierige Wartung. Man kann an ihm nur wenig selbst machen, Werkstattbesuche sind quasi Pflicht.

BMW 5er (E39)

Das konservativste Fahrzeug in unserer Übersicht. Der schwere Fünfer, der rund um die Jahrtausendwende in die Modellpflege ging, mag nicht jedermanns Geschmack sein. Klar, er braucht ein wenig mehr Sprit und will gut gewartet werden. Doch im Gegenzug profitieren Käufer von der hohen BMW Qualität sowie einer hervorragenden Verfügbarkeit an Ersatzteilen. Für ein gutes Modell werden ca. 5.500 Euro fällig.

Honda S2000

Dieser Japaner kam kurz vor der Jahrtausendwende auf den Markt. Das kompakte Sportcabrio weiß mit seiner ordentlichen Motorisierung zu beeindrucken. Bis zu 240 PS kann das Aggregat entwickeln, um den kleinen Flitzer auf maximal 240 km/h zu beschleunigen. Aber nicht nur die Motorleistung sorgt dafür, dass der Gebrauchte im Wert wieder steigt. Ein weiterer Grund ist die überragend hohe Fertigungsqualität. Allerdings hat der Fahrspaß auch seinen Preis, gut 20.000 Euro gilt es zu investieren.

Lancia Thesis

Mit diesem Auto plante Lancia einen Großangriff auf die Oberklasse, um S-Klasse und Co das Wasser abzugraben. Allerdings schlug dieses Manöver grandios fehl, das Auto verkaufte sich sehr schlecht und zugleich mussten sich die wenigen Käufer über einen rapiden Preisverfall am Gebrauchtwagenmarkt ärger. Kurz gesagt: Der Lancia Thesis war ein totaler Flop.

Inzwischen wissen ihn Autokäufer jedoch zu schätzen, da sie für rund 5.000 Euro ganz schön viel geboten bekommen.

Nissan 350Z

Noch ein Japaner in unserer Liste. Mit dem 350Z brachte Nissan einen Sportwagen auf den Markt, der sich primär an junge Männer richtete – insbesondere an solche, die sich einen Porsche nicht leisten konnte. Für deutlich weniger Geld gab es einen V6 Motor mit 3,5 Litern Hubraum, der in immerhin 6 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt. Der Heckantrieb verspricht maximalen Fahrspaß, zumal das Aggregat je nach Baujahr bis zu 315 PS entwickeln kann.

Für ganz kleines Geld gibt es den Nissan Sportler allerdings nicht. Mindestens 15.000 Euro sind für den Autokauf einzuplanen.

Porsche 968

Logisch, dass ein Porsche in dieser Übersicht nicht fehlen kann – immerhin gelten die Sportwagen aus Zuffenhausen als besonders wertstabil. Um es kurz zu machen: Der Porsche 968 ist wirklich keine Schönheit. Sein breites und großzügig verglastes Heck machte ihn lange zum Außenseiter. Einst bekam man ihn als Gebrauchten fast hinterher geworfen. Doch seitdem Porsche international so gefragt ist, erfahren auch die weniger legendären Modelle eine große Nachfrage. Wer Porsche zum „kleinen“ Preis fahren möchte, ist ab ca. 20.000 Euro mit dabei.

Die besten Gebrauchtwagen ihrer Klasse kaufen

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens sind viele Aspekte zu bedenken. Die Wahl des Fahrzeugs ist von großer Tragweite, sie entscheidet maßgeblich über Folgekosten und Wertverlust. Ebenso unterscheiden sich die Fahrzeuge verschiedener Hersteller hinsichtlich des Zustands ihrer Kfz-Technik. Wenn Sie in Erwähnung ziehen ihr Fahrzeug zu verkaufen, können Sie den Wert kostenlos ermitteln lassen. www.autobewertung.oesterreich.at  bietet Ihnen einen solchen Service.

Da letztlich zahlreiche Faktoren existieren, haben wir eine Übersicht attraktiver Gebrauchtfahrzeuge erstellt. Die Pkws zeichnen sich durch ihr gutes Abschneiden in Gebrauchtwagen Rankings aus. Zur besseren Übersicht haben wir sie in insgesamt sieben verschiedene Fahrzeugklassen unterteilt.

Cabrio

Mazda MX5: Das legendäre Cabrio von Mazda mag zwar schon in die Jahre gekommen sein, dennoch hat es seinen Reiz. Vor allem die mittlerweile niedrigen Einstiegspreise sprechen für sich. Zugleich ist es um die Versorgung an Ersatzteilen gut bestellt. Außerdem ist die Auswahl an Fahrzeugen insgesamt sehr groß.

BMW 3er: Das 3er Cabrio aus München mag vielleicht nicht den Geschmack aller Autofahrer treffen, aber es punktet vor allem auf technischer Ebene. Hinzu kommt eine hohe Wertstabilität, die das Auto umso attraktiver macht. Zumal je nach Budget verschiedene Baureihen zur Auswahl stehen.

Mercedes-Benz SLK: Dasselbe gilt für eine der am häufigsten verkauften Cabrios aus Stuttgart. Vorteil ist das faltbare Stahldach, das vor allem die Wintertauglichkeit des Fahrzeugs maßgeblich verbessert. Bei der Kfz-Technik punktet der Slk ebenfalls, weshalb stets ein guter Kauf ist.

Geländewagen

Mercedes-Benz M-Klasse: Ein echter Klassiker, der in unserer Gebrauchtwagenliste einfach nicht fehlen darf. Wichtig bei der Auswahl ist ein Blick auf die Motorisierung. Die großen AMG Modelle sind überraschend günstig zu haben, was dem hohen Kraftstoffverbrauch geschuldet ist. Damit die Spritkosten im Rahmen bleiben, empfiehlt sich ein Dieselaggregat.

Nissan Qashqai: Ein Geländewagen mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier stimmt einfach alles. Die Technik gilt als zuverlässig, Platzangebot und Komfort überzeugen auch. Die Laufleistung ist jedoch zu berücksichtigen, Experten raten zu Modellen mit möglichst niedrigem Kilometerstand.

Landrover Defender: Zweifelsohne das Fahrzeug mit der besten Geländetauglichkeit. Weil der Defender längst ein Klassiker ist, steht es um die Verfügbarkeit an Ersatzteilen hervorragend. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass die Wartung als kostenintensiv gilt und das Auto daher eher eine Empfehlung für eingefleischte Defender-Fans ist.

Kleinwagen

VW Polo: Ein Klassiker, mit dem man als Gebrauchtwagenkäufer nichts falsch machen kann. Verschiedene Modellgenerationen sind auf dem Gebrauchtmarkt verfügbar. Im Vergleich liegen die Reparaturkosten zwar relativ hoch, aber dafür ist eine hervorragende Ersatzteilversorgung gewährleistet.

Skoda Fabia: Eine Alternative zum Polo, die vor allem bei den Kosten überzeugt. Das Image mag nicht ganz an den Polo heranreichen, aber die gebotene Qualität spricht für sich. Auch hier ist es um die Verfügbarkeit an Ersatzteilen bestens bestellt.

Smart: Ein Auto für all diejenigen, die niedrige Unterhaltskosten bevorzugen. Zudem ist der Smart der Champ in der Großstadt – Parkplätze findet man mit ihm immer. Gerade bei den älteren Benzinern empfiehlt es sich, auf den Kilometerstand zu achten. Ansonsten wird besser ein Dieselfahrzeug gewählt.

Kompaktklasse

BMW 1er: Das Luxusauto in der Kompaktklasse. Viel Platz, tolles Design und solide Technik machen den Einser zum perfekten Kandidaten. Zudem ist er im Wert sehr stabil, was einen weiteren Pluspunkt darstellt. Allerdings liegt der durchschnittliche Einstiegspreis im Vergleich zu den anderen beiden Modellen höher.

VW Golf: Mit ihm kann man nichts falsch machen. Der Gold ist das meistverkaufte Auto der Welt, was für eine große Auswahl am Markt spricht. Er ist in den unterschiedlichsten Varianten erhältlich, sodass jeder das passende Auto finden kann.

Audi A3: Im Grunde auch ein Golf, nur in anderer Verpackung. Wer lieber einen Audi fahren möchte, liebt mit dem A3 genau richtig. Er ist das ideale Auto für diejenigen, die Wert auf eine umfassende Ausstattung legen. Es gibt Modelle, die für die Kompaktklasse beeindruckend gut ausgestattet sind.

Mittelklasse

VW Passat: Die perfekte Wahl für preisbewusste Autokäufer. Das Angebot an gebrauchten VW Passats könnte größer nicht sein. Zugleich punktet er nicht nur beim Kaufpreis, sondern ebenfalls bei den Unterhaltskosten. Ein tolles Auto, das vor allem mit älterem Baujahr günstig zu haben ist.

BMW 3er: Sollte ein Pkw mit mehr Status gefragt sein, ist der 3er BMW eine hervorragende Wahl. Auch hier ist das Gebrauchtwagenangebot groß, sodass jeder das passende Auto findet. Aufgrund des großen Angebots ist der 3er vergleichsweise günstig und verspricht gegenüber einem Neuwagen eine satte Ersparnis.

Mercedes C-Klasse: Unser Kandidat mit dem höchsten Gebrauchtwagenpreis. Aber dafür gibt es den Stern auf der Motorhaube mit dazu. Zudem punktet die C-Klasse mit einem hervorragenden Interieur. Wer es komfortabel und elegant mag, trifft sowohl mit der Limousine als auch dem T-Model eine gute Wahl.

Oberklasse

Mercedes-Benz E-Klasse: Das am häufigsten gekaufte Fahrzeug in der Oberklasse und insbesondere als Geschäftswagen ungemein beliebt. Dementsprechend können Gebrauchtwagenkäufer auf eine große Fahrzeugauswahl blicken. Besonders im Umfeld der Dieselmodelle finden sich etliche Fahrzeuge wieder, die zu attraktiven Preisen angeboten werden und zugleich bei den Unterhaltskosten punkten.

BMW 5er GT: Sein Heck macht den Gran Turismo von BMW zum echten Hingucker. Genau deswegen kommt er aber nicht überall gut an. Ein Kauf empfiehlt sich trotzdem, immerhin befindet sich beste BMW Technik unter der Haube, zumal sich die Entwickler reichlich am Baukasten vom 7er bedient haben.

Audi A6: Unsere Empfehlung mit dem niedrigsten Einstiegspreis in der Oberklasse. Ab Baujahr 2004 gibt es ihn mit dem großen und allseits beliebten Kühlergrill. Ein tolles Auto, das mit einer guten Verfügbarkeit an Ersatzteilen punktet. Weil der A6 als Geschäftswagen sehr beliebt ist, sind etliche Fahrzeuge zu finden, die auch mit einer hervorragenden Ausstattung aufwarten.

Van

Opel Zafira: Ein echter Van für die Familie, der zugleich beim Anschaffungspreis punktet. Der Zafira war schon immer ein Sieger in Sachen Preis-Leistung. Ergänzend punktet der Van mit einer hohen Qualität, die Opel-Technik kann sich sehen lassen.

VW Caddy: Zugegeben, der Caddy ist in Sachen Optik nicht unbedingt das, was man sich unter einem schönen Van vorstellt. Allerdings überzeugt er mit einem attraktiven Preis und zuverlässiger Technik aus dem Hause Volkswagen. Ebenso ist die Auswahl am Markt groß, sodass jeder den passenden Pkw findet.

VW Touran: Ganz klar die Luxusvariante unter den Familien-Vans. Hier lohnt es sich, die Preise verschiedener Händler miteinander zu vergleichen. Wer ein wenig Zeit in den Gebrauchtwagenvergleich investiert, wird am Ende mit Sicherheit einen schönen Touran finden.

Kaufberatung zum Opel Mokka

Es liegt schon eine ganze Weile zurück, als die Fahrzeugpalette von Opel einen Geländewagen umfasste. Bereits vor etlichen Jahren wurde der Opel Frontera aussortiert – und es sah nicht danach aus, dass die Rüsselsheimer sobald ein neues Geländefahrzeug auf den Markt bringen. Aber dann kam der Opel Mokka, der sich schnell zu einem Lieblings unter den Opel Fans entwickelte. Grund genug, sich das kompakte SUV einmal näher anzusehen.

Allgemeines zum Fahrzeug

Streng genommen ist der Mokka kein echter Opel – zumindest bei der Technik, die unter der Haube steckt. Das Basisfahrzeug ist ein Koreaner, der im Hinblick auf Innenausstattung und Karosserie von Opel angepasst wird. Das ist aber nicht weiter schlimm, weil sie Kfz-Technik überzeugt. Vor allem das 1.7 Liter Dieselaggregat weiß zu beeindrucken. Es verspricht ausreichend Leistung und punktet zugleich mit einem niedrigen Kraftstoffverbrauch.

Als Kompakt-SUV ist der Opel Mokka natürlich kein echter Geländewagen. Aber das soll er auch gar nicht sein. Stattdessen soll er Komfort bieten und ein tolles SUV Gefühl beim Fahren versprechen. Für welche Personengruppen sich das Fahrzeug besonders eignet, klären wir nachfolgend.

Eignung für Singles

Im Regelfall haben Singles keinen besonders großen Platzbedarf und kommen deshalb mit einem Kompakt SUV bestens zurecht. Zumal der Mokka beim Interieur wirklich punktet: Als Fahrer kommt man in diesem Auto voll auf seine Kosten. Die Optik beeindruckt – vor allem unter Berücksichtigung der Preisklasse – und gerade im dichten Stadtverkehr schlägt sich das Auto hervorragend.

Eignung für Paar mit einem Kind

Auf den Sitzen im Fond ist der Platz nicht ganz so groß, da sich Opel für einen guten Kompromiss zwischen Sitzfläche und Ladekapazität entschieden hat. Kleinere Familien bzw. Paare mit Kind dürften sich daran kaum stören. Der Nachwuchs hat auf der hinteren Sitzbank ausreichend Platz und im Bedarfsfall könnte man einen Hund sicherlich auch noch unterbringen. Reisegepäck lässt sich im Kofferraum ebenfalls mühelos unterbringen.

Eignung für Familien

Familien entscheiden sich besser für ein anderes aus. Mit zwei oder gar drei Kindern wird es eng. In solch einem Fall dürfte es sich außerdem etwas schwierig gestalten, das gesamte Reisegepäck unterzubringen. In Anbetracht der Abmessungen ist der Opel Mokka eben kein echtes Familienauto, in dieser Disziplin muss er sich geschlagen geben.

Opel Mokka als Seniorenauto

Senioren dürften den Pkw hingegen lieben. Meist sind sie alleine oder zu zweit unterwegs, weshalb Platzprobleme kein Thema sind. Zumal die erhöhte Sitzposition einen klaren Pluspunkt darstellt. Es fällt leicht, das Verkehrsgeschehen im Auge zu behalten.

Fazit

Mit dem Mokka hat Opel ein schönes Kompakt SUV auf den Markt gebracht, das sehr vielseitig ist und daher nicht umsonst auf eine große Fangemeinde blicken kann. Für Singles und Paare ist das Auto ideal. Familien wählen besser ein anderes Auto.

Das perfekte Familienauto: Tipps für Eltern auf Autosuche

Rationale Autos liegen überhaupt nicht im Trend. Die Werbung der Autohersteller funktioniert bestens: Wer etwas auf sich hält, fährt besonders auffällige oder leistungsstarke Fahrzeuge. Allerdings ist es nicht immer möglich, mit einem Cabrio oder Sportwagen unterwegs zu sein. Am deutlichsten bekommen dies frisch gebackene Eltern zu spüren. Spätestens wenn der erste Nachwuchs da ist, gilt es oft auf ein anderes Auto umzusteigen.

Die Suche nach dem passenden Familienauto ist alles andere als ein Kinderspiel. Viele Menschen tun sich schwer damit, was nicht sehr überrascht. Plötzlich gilt es bei der Fahrzeugwahl ganz andere Kriterien heranzuziehen. In diesem Beitrag zeigen wir, worauf es beim Auswählen einer „Familienkutsche“ ankommt.

Jede Familie hat andere Bedürfnisse

Zunächst gilt es sich darüber klar zu werden, dass es das eine perfekte Auto für Familien nicht gibt. Jede Familie stellt an ihren Pkw vollkommen unterschiedlichste Anforderungen. Im Kern sind die folgenden Kriterien von Bedeutung.

AnzahlderFamilienmitglieder: Es dürfte jedermann einleuchten, dass eine Familie mit vier Kindern einen größeren Platzbedarf als eine dreiköpfige Familie hat. Je mehr Mitglieder die Familie zählt, desto größer sollte das Fahrzeug sein.

ArtundUmfangderNutzung: Jede Familie nutzt ihre Fahrzeuge ganz unterschiedlich. Einige gehen damit am Wochenende lediglich einkaufen, andere sind wiederum täglich damit unterwegs und müssen ggf. sogar weitere Strecken zurücklegen.

Beispiele für Familienautos

Es gibt einige Fahrzeugklassen, die sich unter Familien als klare Favoriten etabliert haben. Im folgenden Überblick werden die einzelnen Klasse mitsamt ihrer Stärken und Schwächen vorgestellt.

Kombi

Der Kombi ist und bleibt der Klassiker unter den Familienautos. Beliebt ist er vor allem deshalb, weil er zwar eine Menge Stauraum bietet, aber vergleichsweise alltagstauglich ist. Im Grunde fährt sich ein Kombi wie ein normaler Pkw. Gerade im dichten Stadtverkehr weiß er mit einem hohen Komfort zu beeindrucken. Dasselbe gilt für die Suche nach Parkplätzen: Mehr Agilität geht nicht.

SUV

Längst ist das SUV auch bei Familien sehr beliebt. Kein Wunder, immerhin wird ein beeindruckender Komfort geboten. Das Platzangebot ist gut und zudem steht viel Stauraum zur Verfügung. Die Alltagstauglichkeit gilt ebenfalls als hervorragend, zumal es ergänzende Punkte beim Status gibt. Dem steht wiederum der Preis gegenüber. Die Haushaltskasse muss schon gut gefüllt sein, damit ein SUV als Familienauto infrage kommt.

Van

Sobald es um das Raumangebot geht, ist der Van nicht zu übertreffen. Selbst die größten SUVs müssen hier die Segel streichen. Der Komfort im Fahrzeuginnern könnte nicht besser sein. Kein Wunder, dass Familienvans ungemein beliebt sind. Perfekt sind sie allerdings nicht. Aufgrund ihrer großen Dimensionen sind sie im Verkehr nicht ganz so leicht zu steuern. Vor allem die Suche nach Parkplätzen kann für so manchen Elternteil zur Herausforderung werden. Außerdem ist der Status kein besonders toller: Besonders Männern fällt es daher schwer, sich zum Kauf eines Vans durchzuringen.

An die Ausstattung denken

Nicht nur die Art des Fahrzeugs ist von Bedeutung. Ein ganz wichtigster Aspekt ist die Ausstattung, insbesondere im Hinblick auf das Interieur. So können z.B. ergänzende Staufächer ungemein praktisch sein, ebenso wie bereits eingelassene Heckrollos oder ähnliche Sonderausstattungen.

Zudem sollten Autokäufer unbedingt auf die Details achten. Es gibt z.B. Fahrzeuge, bei denen es nicht möglich ist, den Beifahrer-Airbag abzuschalten. In solch einem Fall wäre es nicht möglich, auf dem entsprechenden Sitz eine Babyschale zu verwenden.

Ein Gebrauchtwagen schont die Familienkasse

Egal ob Kombi, SUV oder Van: Als Neufahrzeuge sind diese Familienautos nicht immer günstig. Für etliche Eltern bedeutet dies, ganz tief in die Tasche greifen zu müssen. Andererseits ist es gar nicht immer erforderlich, unbedingt einen Neuwagen anzuschaffen. Wer sich für den Kauf eines Gebrauchten entscheidet, erzielt eine satte Ersparnis.

Tesla Model 3: Weshalb Autofahrer ihn ungesehen bestellen

Als nach wenigen Tagen schon mehr als 275.000 Vorbestellungen für das Model 3 eingegangen waren, staunte selbst Tesla Gründer Elon Musk nicht schlecht. Im Rahmen eines persönlichen Statements gab er online bekannt, dass er nun darüber nachdenken müsse, wie sein Unternehmen dieser Nachfrage gerecht werden kann.

Weshalb Tesla so angesagt ist

Für die große Nachfrage nach dem Elektroauto aus Kalifornien sind gleich mehrere Gründe verantwortlich. Der Hauptgründe dürfte schlichtweg das Image vom Autohersteller sein. Tesla ist ein junges Unternehmen, das die Branche umkrempeln möchte. Während andere große Hersteller beim Thema Elektroauto kaum vorwärts kommen, eilt Tesla mit großen Schritten voran. Die Autos des Unternehmens gelten als angesagt und werden von einigen Personen auch als Lifestyle-Produkt betrachtet.

Außerdem ist der Preis nicht außer Acht zu lassen. Die meisten Elektroautos sind überraschend kostspielig, was viele Kaufinteressenten abschreckt. Mit dem Model 3 bringt Tesla erstmals einen Pkw der Mittelklasse auf den Markt. Der Preis liegt je nach Ausstattung grob zwischen 30.000 und 40.000 USD. Das ist vergleichsweise preiswert, zumal das Auto technisch gesehen viel zu bieten hat.

Daten zum Antrieb

Besonders erwähnenswert ist der Antrieb. Er beschleunigt den Wagen in weniger als sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h – das sind Werte, wie man sie sonst von Sportfahrzeugen her kennt. Zumal die Reichweite mit 350 Kilometern auch in Ordnung ist. Solange jemand nicht auf der Langstrecke unterwegs ist, genügt diese Reichweite vollkommen. Allerdings ist in diesem Zusammenhang anzumerken, dass die Reichweite auch vom Akku abhängt. Tesla ändert seine Akku-Varianten ständig. Vermutlich wird es am Ende auch beim Model 3 diverse Wahlmöglichkeiten geben.

Ebenso ist das Design ein Grund, der viele Käufer begeistert. Das Model 3 wirkt beeindruckend sportlich und weiß dennoch mit einem soliden Platzangebot zu überzeugen. Auffällig sind die großen Glasflächen, die das Auto sehr modern erscheinen lassen. Hinzu kommt eine sportliche Formensprache: Nur wenige Autos der Mittelklasse wirken so exklusiv.

Längst nicht alle Spezifikationen stehen bereits fest

Viel mehr Informationen liegen über den Pkw übrigens nicht vor. Bislang ist er vor allem ein Konzept, das sich noch in der Entstehungsphase befindet. Unter anderem gelten Abbildungen vom Innenraum noch als Entwürfen, d.h. das Interieur des späteren Fahrzeugs kann durchaus noch anders absehen. Doch all dies hält die Menschen nicht ab, den Wagen vorzubestellen – die Begeisterung ist einfach zu groß.

Übrigens dürfte diesbezüglich in den USA auch das Thema Patriotismus eine große Rolle spielen. Nach langer Zeit hat es ein amerikanischer Autohersteller wieder geschafft, ganz vorne mitzuspielen – und obwohl sich das Unternehmen nicht in Detroit, sondern an der Westküste befindet.

Sommerreifen richtig wählen: Tipps vom Profi

Meist ist es ab April möglich, von der Winterbereifung auf Sommerbereifung umzusteigen. Bei normalen Straßenverhältnissen sind Sommerreifen nämlich die bessere Wahl, unter anderem weil sie beim Bremsweg punkten. Außerdem nutzen sie sich weniger schnell ab und senken den Kraftstoffverbrauch.

Doch längst nicht immer kommt eine Montage der alten Reifen infrage. Sind sie älter als vier Jahre, empfiehlt sich grundsätzlich der Umstieg auf neue Reifen – vor allem um keine unnötigen Risiken einzugehen. Außerdem besteht das Risiko, dass die Profiltiefe nicht mehr genügt. Der Gesetzgeber schreibt in Deutschland zwar lediglich eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern vor, doch schon bei zwei Millimetern oder weniger sollten Autofahrer ihre Reifen wechseln.

Tipps zum Reifenkauf

Gerade bei den Sommerreifen ist es nicht ungewöhnlich, dass Kraftfahrer verstärkt auf den Preis achten. Gefragt sind preiswerte Reifen, damit die Haushaltskasse nicht unnötig belastet wird. Dabei muss auch die Sommerbereifung überzeugen. Wer billige Reifen erwirbt, geht oftmals unbewusst hohe Risiken ein. Ein gutes Beispiel sind nasse Fahrbahnen. Viele Billigreifen können darauf nicht überzeugen, weil sie lange Bremswege erfordern.

Besser ist es daher, sich bewusst für den Erwerb von Qualitätsreifen zu entscheiden. Gemeint sind Reifen, die sich im Test bewährt haben. Informationen über Testsieger sowie Reifen mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis sind beispielsweise in Automagazinen zu finden. Außerdem nehmen die einige Automobilclubs ebenfalls Tests vor.

Die guten Reifen sind nicht immer billig. Allerdings kommt es auch darauf an, bei welchen Reifenhändler der Kauf erfolgt. Wer Preise einzelne Reifenwerkstätten vergleicht, kann oft bares Geld sparen. Übrigens lohnt es sich, gleich mehrere Reifenmodelle in den Vergleich einzubeziehen. Wer sich z.B. eine Top-3 Liste erstellt und die Preise dieser Reifen vergleicht, wird garantiert günstig zuschlagen können.

Vom Erwerb gebrauchter Autoreifen ist hingegen abzusehen. Selbst wenn der Anbieter auf eine gute Profiltiefe verweist, weiß man als Käufer nie so genau, wie mit dem Reifen zuvor umgegangen wurde. Unter Umständen wurden sie schlecht gelagert, was sich negativ auf ihre Lebensdauer auswirkt.

Reifen richtig einlagern

Die Einlagerung ist ohnehin ein wichtiges Thema. Noch immer gibt es Autobesitzer, die ihre Reifen einfach in der Garage aufhängen und dort z.B. bei geöffnetem Tor dem Sonnenlicht aussetzen. Besser ist es, Reifen lichtgeschützt aufzubewahren, weil dies die Gummimischung schont. Reifenhändler bieten spezielle Tüten an, die als UV-Schutz dienen und daher keineswegs nur für den Transport der Reifen im Kofferraum gedacht sind. Im Übrigen muss die Einlagerung auch gar nicht zu Hause erfolgen. Die meisten Reifenhändler bieten solch einen Service überraschend günstig an. Nachfragen lohnt sich!